Oops! Eine neue Website! Das war ja einfach!

Hello World!

Nach langer Zeit fange ich wieder mal zu Bloggen. Bevor ich jedoch angefangen konnte, stand die Wahl der Plattform. Ich hatte und habe zwar einige Seiten mit Joomla laufen. Allerdings ist Joomla doch sehr mächtig und für meinen kleinen Blog einfach überdimensioniert. Nach einiger Recherche bin ich dann bei WordPress gelandet. Meine ersten Versuche mit Workpress sind nicht so positiv verlaufen, also war ich dementsprechend skeptisch. Da mein Webhoster (1&1) einfach Webanwendungen, u.a. auch WordPress, anbietet, dachte ich mir, dass ich das mal versuche.

WordPress einrichten

Nach dem Login im 1&1 Control Center geht man zu den Domains.
Über “+ Neues Projekt” kommt man in den Wizard, mit dem man einen neue Webseite anlegen kann.
Gleich auf der nächsten Seite findet man als zweite Auswahlmöglichkeit WordPress.

In den nächsten Dialogen gibt man den Namen der Webseite sowie des Administrator an und auch ein Passwort. Der Webseiten-Name kann nachher noch geändert werden. Aber er wird auch dazu verwendet, einen Ordner auf dem Dateisystems des Server zu erzeugen. Also wenn man sich Blödsinn ausdenkt, dann kann man das später noch auf der Webseite ändern, aber im Dateisystem bleibt es

Neben WordPress gibt es auch noch Joomla, Drupal, Contao und noch einige andere CMS. Man kann auch Vorlagen für Foren, Chat-Systeme, Galerien, Wikis uvm. wählen und als Webseite installieren lassen. Ich hatte ja, wie vorhin schon geschrieben, mich für WordPress entschieden. Nach einigen Minuten fand ich dann im Control Center folgenden Eintrag vor:
Nachdem ich mich über die Admin-Seite eingeloggt hatte, ging der Rest auch recht zügig. Schnell ein neues Layout bzw. Template gewählt und ein paar Einstellungen angepasst. Und dann war ich auch schon mal recht zufrieden mit der Webseite.

Kleinigkeiten nach der Installation

In den nächsten Tagen hatte ich kaum Zeit, weiter zu machen. Aber heute war es dann wieder so weit. Ich habe mir ein paar Kategorien angelegt und Plugins installiert. Das ging alles super einfach! Meine ersten Versuche mit WordPress waren davon geprägt, dass ich alles so haben wollte, wie Joomla es macht. Aber ich musste mich umgewöhnen und nun bin ich mit WordPress ganz zufrieden – für meinen Einsatzzweck, nämlich einen Blog. Wenn ich eine komplette Webseite mit einem CMS betreiben wollte, dann würde ich wahrscheinlich auch wieder zu Joomla greifen – mache machen das auch mit WordPress.

Meine Anforderung: Copy&Paste

Um schnell einen Beitrag zu schreiben, wollte ich eine einfache Möglichkeit finden, Screenshots auf zunehmen und in einen Beitrag einzufügen. Mein Screenshot-Programm ist schon lange Greenshot. Es ist einfach zu handhaben, sehr schnell, mit vielen Funktionen und kostet nichts. Einzig es fehlt ein Zoom im Editor – aber das kann man bei dem Preis auch verschmerzen. In meiner Arbeit mache ich ständig Screenshots, kommentiere sie und mache Bereiche mit sensiblen Informationen unkenntlich. Dann schicke ich sie als eMail weiter, übertrage sie nach OneNote oder füge sie in ein Skype for Business Fenster ein. Mir war das schnelle Einfügen von Bildern sogar so wichtig, dass ich erst mal ein Plugin dafür gesucht habe, bevor ich mich für WordPress entschieden habe! Und zum Glück bin ich auch schnell fündig geworden: OnePress Image Elevator Dieses Plugin nimmt den Inhalt der Zwischenablage und fügt es an der Stelle des Cursors ein. Das geht so unkompliziert, wie ich mir das vorgestellt habe.

HTTP? Nein, es muss HTTPS sein!

Meine nächste Anforderung war, dass die Webseite per HTTPS – und zwar nur HTTPS – aufgerufen werden kann. Wie komme ich an ein Zertifikat? Ich habe mir schon ein paar Zertifikate von der Firma StartCom erstellen lassen. Mit ihrer Software “StartCom Tool” lassen sich einfach CSR Dateien und Keys erstellen und auch PFX Dateien zusammenbauen. Aber die Arbeit habe ich mir für diese Webseite nicht gemacht. Über die Domänen-Verwaltung von 1&1 habe ich mir schnell ein Webserver-Zertifikat erstellen und einbinden lassen. Das Zertifikat wird von GeoTrust ausgestellt. Über “Domains”, “Domains verwalten” kommt man zur Übersicht der Domänen. Hier wählt man die betreffende Domäne aus, klickt auf das Menü “SSL” und dann “SSL Zertifikat”.
(Der Dialog mag bei andere 1&1 Kunden anders aussehen. Ich habe noch einen recht alten Vertrag und mein Contol Center hat noch viel vom alten Config Center.)
Man muss danach nur noch die Domäne auswählen, in einem Bestätigungsemail auf einen Link klicken und auf einer Webseite den Antrag bestätigen. Ca. 5-10 Minuten später ist das Zertifikat installiert. Nun geht man in die WordPress Konfiguration. Unter “Einstellungen”, “Allgemein” ändert man die WordPress Adresse auf https um.
Nun könnten immer noch Seiten und Inhalte per HTTP abgerufen werden. Um das zu verhindern kann man sich eines von mehreren Plugins installieren, die dafür zuständig sind. In meinem Fall habe ich mich für das Plugin WordPress Force HTTPS entschieden. Einfach installieren und fertig!

Ihr Beiträge kommet!

Nun ist meine Webseite erst mal so eingerichtet, wie ich sie mir vorstelle. Nun können die Beiträge kommen … naja, ich werde sie wohl selber schreiben müssen.
Ich freue mich über jeden Besucher auf der Seite! Und damit ich weiß, dass jemand da war, nutze ich Google Analytics. Aber das ist eine Geschichte für ein Andermal.